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Bangkok – Thailands Regierung strebt eine stärkere Rolle im Welt-Buddhismus
an und will deshalb auch für eine gezielte Verbreitung religiöser Lehren im
eigenen Land werben. Vizepremier Chaturon Chaisaeng kündigte am Donnerstag
die Gründung eines Ausschusses zur Förderung und Stärkung der buddhistischen
Religion an. Bei einem Treffen mit ranghohen Buddhisten sei auch die
Errichtung buddhistischer Zentren in jeder Provinz des Landes sowie eine
bessere Nutzung des Internets diskutiert worden.
Bislang ist das Land bei der Verbreitung religiöser buddhistischer
Inhalte sehr zurückhaltend. Buddhistischen Religionsunterricht an
staatlichen Schulen gibt es nicht; auch eine gezielte Missionierung findet
nicht statt.
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